Smartwatch Test – Smartphone und Armbanduhr kombiniert

SmartwatchBei einer Smartwatch handelt es sich um ein Gerät, welches eine Kombination aus Armbanduhr und Smartphone darstellt und sich von der Bezeichnung Smartphone-Watch ableiten lässt.

Eine Smartwatch besitzt neben einem elektronischen LCD-Display zusätzliche Features und Sensoren, die sie von einem herkömmlichen Smartphone stark abgrenzt. Die heutigen auf dem Markt erhältlichen Handyuhren sind in den meisten Fällen mit einem eigenen Betriebssystem ausgestattet. Das Betriebssystem ist entweder speziell auf das Uhren-Modell konzipiert worden oder es handelt sich bei dem Betriebssystem um eine optimierte iOS- bzw. Android-Version.

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Das integrierte Betriebssystem dient dabei dazu, dass kleine Applikationen auf der Smartwatch ausgeführt werden können. In Verbindung mit dem Handy bleibt die Smartwatch über WLAN oder Bluetooth. Noch gibt es eine begrenzte Anzahl von Apps, die auf den Handy Uhren ausgeführt werden können, doch werden es stetig mehr. Die Handyuhren können meist nur in Kombination mit einem vorhandenen Android- oder iOS-fähigen Mobiltelefon interagieren, doch gibt es auch innovative Modelle, die über einen SIM-Karten-Einschub verfügen und sich vollkommen unabhängig vom Smartphone benutzen lassen.

Dank der integrierten SIM-Karte kann man mit der Uhr Telefongespräche führen, SMS und E-Mails lesen, seinen Facebook- oder Twitter-Account prüfen oder aber im Internet surfen. Dabei werden die Daten mithilfe von Bluetooth ausgetauscht. Auch besteht ein stetiger Zugriff der Informationen und Dateninhalte vom Smartphone aus.

Eine Smartwatch differenziert sich bis auf die Größe kaum mehr von einem gewöhnlichem Smartphone. Doch sollte man sich bewusst sein, dass sowohl die Leistung, der Umfang der integrierten Funktionen, die Kapazität des Akkus etc. wesentlich geringer ausfallen als bei einem gewöhnlichen Smartphone. Trotz der Tatsache, dass bei einer Smartwatch jegliche Leistungsmerkmale kleiner oder geringer ausfallen, ist es schon bemerkenswert, wie flexibel und effizient man ein Handy in der heutigen Zeit bedienen kann.

Mann bedient SmartwatchMit welchem Betriebssystem läuft eine Smartwatch?

Mit welchem Betriebssystem die Armbanduhr mit Handyfunktion arbeitet, ist von Modell zu Modell ganz unterschiedlich zu bewerten. Die meisten namenhaften Hersteller versuchen von Anfang an, die am weitesten verbreitetsten Smartphone-Betriebssysteme, die zum Beispiel iOS und Android unterstützen, abzudecken.

Was sollte man beim Kauf einer Smartwatch beachten?

Mittlerweile gibt es eine sehr große Anzahl von Handyuhren auf dem Produktmarkt. Dabei werden viele Uhren über Crowdfunding-Plattformen bereitgestellt. Heutzutage werden fast jede Woche neue Gerätinformationen preisgegeben, die die Auswahl eines guten Produkts recht schwer werden lassen. Beim Kauf einer Touchscreen Uhr sollte man daher prinzipiell mehrere Kriterien im Auge behalten.

Design

Zum Beispiel ist das Design einer Smartwatch sehr wichtig. Die Uhr sollte über ein alltagstaugliches, funktionelles Design verfügen, welchen dem eigenen, persönlichen Geschmack natürlich gerecht wird. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Smartwatches sind stark an das klassische Armbanduhren-Design angelehnt.

Display

Das Display ist in den meisten Fällen von der Form her rund. Es gibt allerdings auch Smartwatches, deren Display eine komplett andere Formgebung besitzt. Neben dem Design ist das Display ein weiteres entscheidendes Kriterium für den Kauf einer Smartwatch. Heutzutage werden Display-Größen von etwa 1,3 Zoll bis 2,5 Zoll angeboten. Als Display-Technologie kommt LCD oder aber AMOLED zum Einsatz.

In puncto Display sollte wieder nach dem eigenen Geschmack ausgesucht werden. Beachten sollte man allerdings in jedem Fall, dass ein großes Display zwar einfach abgelesen werden kann, allerdings die gesamte Uhr auch größer macht und große Uhren nicht zu jedem Handgelenk passen. Achten sollte man darüber hinaus auf eine gewisse Bildauflösung. Pro Zoll sollte der Pixel-Richtwert bei mindestens 250 liegen, besser sind natürlich darüber liegende Werte.

Umgebungslichtsensor

Des Weiteren sollte die Smartwatch mit einem Umgebungslichtsensor, der zur automatischen Anpassung der Helligkeit dient, ausgestattet sein. Falls die Uhr diese Funktion nicht aufweist, leuchtet sie in der Dunkelheit und verschwendet Energie, die Folge ist eine extrem kurze Akkulaufzeit. Das Display sollte kratzfest, staubdicht sowie wasserdicht bzw. mindestens spritzwassergeschützt sein.

Bedienung

Mann verbindet Smartwatch und SmartphoneEin weiteres ausschlaggebendes Kaufkriterium einer Smartwatch ist die Bedienung. Da Smartwatches in der heutigen Zeit recht preisintensiv sind, sollte man sicherstellen, dass die Handhabung der Uhr einfach und problemlos verläuft. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, wenn man sich über das gewünschte Uhrenmodell im Vorfeld informiert, wenn nötig, Rezensionen in puncto Bedienung durchliest.

Während der Bedienung sollten keine Verzögerungen auftreten. Auch der Akku und dessen maximale Laufzeit im normalen Gebrauch sind wichtig zu beachten. Die meisten auf dem heutigen Produktmarkt erhältlichen Smartwatches schaffen in Bezug auf die Laufzeit maximal 2 volle Tage, wobei es empfehlenswert ist, das Uhrenhandy stets in der Nacht aufzuladen. Einige wenige Modelle halten auch 3 bis 4 Tage, allerdings muss man mit einem entsprechenden Produktpreis rechnen.

Eine große Ausnahme ist die Pebble Steel Smartwatch, die dank ihres futuristischen E-Paper-Displays eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen schafft. Trotz des wertigen Displays müssen bei dieser Uhr in puncto Größe und Auflösungsqualität diverse Abzüge gemacht werden.

Ausstattung

Ein weiteres Kaufkriterium ist die Ausstattung bzw. Funktionsvielfalt der Smartwatch. Eine Smartwatch sollte beispielsweise über GPS, WLAN oder NFC verfügen, mit einem großen Speicher versehen sein und diverse nützliche Health-Features aufweisen. Die Handyuhr sollte zum Beispiel die Herzfrequenz und den Puls messen sowie als Schrittzähler dienen. Mit einer GPS-Funktion können zurückgelegte Streckenverläufe auf Google Maps nachvollzogen werden und persönliche Routen angelegt werden.

Wenn die Smartwatch wie ein Smartphone verwendet werden soll und auch so agieren soll, dann muss die Möglichkeit bestehen eine SIM-Karte in die Uhr zu integrieren. Auf diese Weise können Anrufe getätigt werden, E-Mails, SMS, Social-Media-Nachrichten wie WhatsApp, Twitter oder Facebook nachvollzogen werden oder aber andere Nachrichten erhalten werden. Momentan gilt die Samsung Gear S Smartwatch als einzige Handy Uhr, in der eine SIM-Karte eingesetzt werden kann.

Fazit:

Frau trägt SmartwatchEine Handy Uhr ist eine sinnvolle Erweiterung des eigenen Smartphone-Mobiltelefons und dient als Display-Erweiterung für das eigene Mobilgerät. Mit einer Smartwatch kann man den Gebrauch des eigenen Smartphones noch effizienter und flexibler gestalten. Der Kauf einer Smartwatch eignet sich insbesondere für Personen, die sowohl in geschäftlichen Meetings, als auch beim Ausüben sportlicher Aktivitäten oder beim Autofahren nicht auf den Gebrauch ihres Smartphones verzichten möchten.

Mit einer Smartwatch kann man jederzeit und überall sämtliche Nachrichten und Erinnerungen nachvollziehen. Die gewohnten Funktionen des Mobiltelefons sind freier und schneller verfügbar. Wenig Sinn macht der Kauf einer Smartwatch für Personen, die ihr Smartphone lediglich zum Telefonieren, SMS-Schreiben oder E-Mails-Lesen verwenden möchten.

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